Rednerin/Moderatorin Birgit Spies

Birgit Spies
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Kompetenzbereiche:
Bildung, Kultur, Digitalisierung, Medien, IT, Gesellschaft, Kommunikation, Social Media, Technik, Wissenschaft, Zukunft, Trends

Angebotsumfang:
Vorträge, Workshops, Seminare, Coaching, Moderation

Vortragssprachen:
Deutsch, Englisch

Kompetenzstichworte:
Bildung, Digitalisierung, Medienpsychologie, Medienbildung, Künstliche Intelligenz (KI), Lernen und Lehren, Wissen , Gesellschaft, Daten, Information

Honorar:
Auf Anfrage

Beschreibung

Prof. Dr. Dipl.-Ing Birgit Spies
Professorin für Bildung und Digitalisierung

Vortragsthemen (Beschreibung s.u.):

  • "Lernort Schule: Bildung in einer digitalisierten Welt“
  • "Warum es nicht ausreicht zu wissen. Wege in die Bildungsgesellschaft"
  • "Bildung zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Was brauchen und was können wir.“
  • "Wie human ist der Transhumansimus?"
  • "Der Einfluss von Künstlicher Intelligenz (KI) auf Lernen, Wissen und Bildung"
  • "Medienbildung. Warum wir darüber reden müssen und wie es geht.“
  • "Das digitale Kinderzimmer. Gesund aufwachsen in einer digialisierten Welt.“
  • "Kindern die Lust am Lernen lassen“
  • "Wann ist digitale Lehre eine gute Lehre? "

Ausbildung und Studium:

  • technische Ausbildung und Abitur
  • Studium der Elektrotechnik in Dresden mit Abschluss als Dipl.-Ing. für Informationstechnik (TU)
  • Masterstudium an der Universität Rostock mit Abschluss als M.A. Medien und Bildung
  • Promotion an der Ludwig-Maximilians-Universität in München in den Fächern Pädagogik (H) und Psychologie (N) zum Dr. phil.
  • seit 2015 Professorin an der Hochschule Fresenius in Hamburg
  • Arbeitsschwerpunkte: Medienbildung, Mediendidaktik und Medienpsychologie
  • sowie die Rolle von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz (KI) in der Bildung und Gesellschaft

Berufliche Meilensteine:

  • IT-Projektmanagerin, Trainerin und E-Learning-Entwicklerin in großen deutschen Unternehmen
  • Dozentin, Trainerin und IT-Lehrerin in der Aus- und Erwachsenenbildung
  • seit mehr als 25 Jahren lehre und doziere ich zu allen Themen der Medienbildung und
  • begleite Bildungseinrichtungen und  Unternehmen bei der Konzeption und Umsetzung digitaler Aus- und Weiterbildungskonzepte

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"Lernort Schule: Bildung in einer digitalisierten Welt“

Die aktuellen digitalen Entwicklungen sowie bildungspolitische Forderungen drängen Bildungseinrichtungen geradezu, den Lern- und Lehralltag zu digitalisieren. Doch wie kann dies sinnvoll geschehen? Und was ist wirklich hilfreich? Digitale Angebote bieten Spielraum für zusätzliche Erfahrungen, doch bewährte Lehr- und Lernmethoden des Schulalltags sind ebenso wertvoll. 

Der Vortrag umreißt die Bedeutung von Lernen und Bildung in einer digitalen Welt und zeigt Möglichkeiten auf, in Schule und Erziehung mit diesen Veränderungen umzugehen. Er beleuchtet weiter die Sonnen- und die Schattenseiten der Digitalisierung in Bezug auf den Bildungsalltag und gibt Anregungen, wie das Potential von Medien hilfreich in den Lern- Lehralltag integriert werden kann.
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"Bildung zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Was brauchen und was können wir.“

Was ist gegenwärtig vom humanistischen Ideal der Bildung noch übrig? Wie weit klafft unser Anspruch an Bildung und die gelebte Wirklichkeit auseinander? Dieser Vortrag verknüpft Gedanken aus Pädagogik, Psychologie, Soziologie und Philosophie und illustriert diese ebenso praktisch wie verständlich anhand aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse.
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"Medienbildung. Warum wir darüber reden müssen und wie es geht.“

Medien geben Wirklichkeit nicht nur wieder, sondern erzeugen selbst eigene Welten. Sie machen uns Ereignisse zugänglich und bieten zugleich Muster an, wie wir denken, fühlen und handeln können. Medien sind Teil unserer Kultur geworden, und das Internet ist längst ein realer Raum der Begegnung. Es ist an der Zeit, diesen Raum gemeinsam zu gestalten. Der Vortrag geht drängenden Fragen nach und zeigt auf, wie wichtig und dringend es ist, sich mit dem Thema Medien und Bildung auseinanderzusetzen.
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"Das digitale Kinderzimmer. Gesund aufwachsen in einer digialisierten Welt.“

Medien gehören zu unserem Alltag, und wohl kaum jemand möchte sie gänzlich verbannen. Doch was bedeutet dies für die Entwicklung unserer Kinder? Medien bieten Orientierung und Handlungsmuster an und sind 24 Stunden verfügbar. Sie entziehen sich jeglicher erzieherischer und pädagogischer Kontrolle. Wie kann es da gelingen, Grundsteine für ein gesundes Auswachsen des Kindes zu legen? Der Vortrag zeigt,  wie Medien mit dem nötigen Augenmaß in den Alltag integrieren werden können.
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"Kindern die Lust am Lernen lassen“

Große Kinderaugen, die neugierig die Welt entdecken. Der kleine Mensch, der ganz versunken in Raum und Zeit ist. Wer kennt das nicht? Und wäre es nicht wunderbar, dieses frühkindliche Entdecken, solange es geht, festzuhalten? Kinder haben Lust zu lernen. Doch die Motivation dazu scheint Stück für Stück im Lauf ihrer Entwicklung zu verschwinden. Anhand neurobiologischer und psychologischer Erkenntnisse entwickelt der Vortrag ein spannendes Bild von der Freude und der Lust am Lernen.
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Wann ist digitale Lehre eine gute Lehre? 

Der Vortrag untersucht die Wirksamkeit und den Einsatz digitaler Lehr- und Lernformate in Hochschule und Unternehmen. Entscheidend für den Lernerfolg ist die Art und Weise, wie Medienformate in Lernszenarien eingebunden werden.

Veröffentlichungen

Warum es nicht ausreicht zu wissen. Wege in die Bildungsgesellschaft (2024)

Ist es ausreichend zu wissen, wo welche Informationen zu finden sind und kompetent über Schemata zu verfügen, um diese in eine praxistaugliche Handlung zu übersetzen? Kann auf Bildung verzichtet werden? Die wesentlichen und dahinterliegenden Fragen sind jene nach dem Menschen und der Gesellschaft: Was ist der Mensch? Und: In welcher Gesellschaft wollen wir leben?

Ohne Klarheit über diese Fragen bleiben Diskurse über Wissen und Bildung, über Lernen und Schule, der Beliebigkeit und des Wunschdenkens unterworfen. Die Menschheit scheint einmal mehr an einem Scheideweg zu stehen: Geben wir uns dem momentanen Zeitgeist der Auslagerung und digitaltechnischen Verfügbarkeit von sogenanntem Wissen hin, das menschliche Denken durch die rechentechnische Überlegenheit von Künstlicher Intelligenz entbehrlich machend und gleichzeitig die Anwendung des Wissens von moralischen und ethischen Ansprüchen befreiend? Was ist dann der Mensch, wenn wir unseren Geist einfach nicht mehr benutzen – und dies womöglich nicht mehr können oder nicht gelernt haben, weil wir schlicht auf Bildung verzichtet haben? Oder sollten der Mensch und die umfassende Entwicklung seines kritischen Urteilsvermögens, die Reflexion und Offenheit von Wissen – mit dem Streben nach Erkenntnis und Wahrheit verbunden – im Mittelpunkt der Gesellschaft stehen?

In: Schmiderer, C., Müller, H., Weber, P. (2024). Die Wissensgesellschaft – ein Mythos? München: kopaed.

Lernort Schule: Bildung in einer digitalisierten Welt (2024)

Die Einbindung digitaler Medien, wie beispielsweise Serious Games, in schulische Lehr- und Lernprozesse bedarf eines systematischen Vorgehens, ausgehend von den übergeordneten Lern- und Bildungszielen. Im Beitrag werden nach einer Einführung wesentliche Begrifflichkeiten umrissen und anschließend herausgearbeitet, wie eine sinnvolle und begründete Digitalisierung von schulischen Abläufen Gestalt annehmen kann. Weiter werden der Einsatz von digitalen Medien in Lehr- und Lernprozessen und die Aufgaben von Medienerziehung und Medienbildung untersucht. Abschließend wird auf die notwendige Weiterentwicklung von Schule als einem allgemeinbildenden und gemeinschaftlichen Lern- und Begegnungsraum hingewiesen.

In: Becker, W., Metz, M. (2024). Serious Games und Gamification in der schulischen Bildung. Didaktik, Anwendungen und Erfahrungen. Wiesbaden: Springer.

Zum Verhältnis von Bildung und Ökonomie (2021)

Bildung ist ein Begriff, der sich einer eindeutigen Definition zu entziehen scheint und besonders in Deutschland diskutiert wird zwischen einem hu- manphilosophischen Verständnis – verbunden mit den Gedanken Kants, von Humboldts und der Aufklärung – und der bildungsökonomischen Forderung nach einer Verwertbarkeit von Bildung auf dem Arbeitsmarkt mit schnelleren und „besseren“ Abschlüssen und einem (nachweisbaren) Nutzen für die Gesellschaft. Wie passen Bildung und Ökonomie zusam- men? Wo scheinen sie unvereinbar, wo aber möglicherweise aufeinander angewiesen?

In: Schmiderer, C., Müller, H., Weber, P. (2024). "Money, money, money" Zur Ökonomisierung der Gesellschaft. München: kopaed.

Digitale Psychologie. Einordnung, Arbeits- und Forschungsfelder (2020)

Dieses Buch gibt einen ersten Überblick über die Schnittstellen von Digitalisierung und Psychologie und skizziert den neuen Bereich der Digitalen Psychologie. Es zeigt aktuelle Projekte auf, formuliert Forschungsfragen und soll zu Diskussion, Handlung und Weiterentwicklung anregen.

https://www.springerprofessional.de/digitale-psychologie/18621866